Kundengeschichten
Max Bögl zählt zu den führenden Bau- und Technologieunternehmen Europas. Mit über 6.500 Mitarbeitern weltweit realisiert das familiengeführte Unternehmen komplexe Großprojekte in den Bereichen Infrastruktur, Hochbau, Mobilität, Energie und modularer Bauweise. Um seine internen Logistikprozesse effizienter und transparenter zu gestalten, setzt Max Bögl seit 2023 auf eine innovative IoT-Tracking-Lösung, entwickelt in enger Zusammenarbeit mit den Technologiepartnern Sensolus und Alps Alpine.
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Kern der Lösung ist ein energiesparender GPS-Tracker für nicht stromversorgte Ladungsträger, der auf dem Mobilfunkstandard NarrowBand IoT (NB-IoT) basiert und über eine Batterielaufzeit von bis zu zehn Jahren verfügt. Die Ortung erfolgt verschlüsselt und zuverlässig, auch in abgelegenen Gebieten. Robustheit und Integrationstiefe waren dabei von Anfang an zentrale Anforderungen.
Die Einführung startete im Bereich der hochwertigen Innenladerpaletten. Dies sind zentrale und kostspielige Transportträger, die häufig auf wechselnden Baustellen eingesetzt werden. Bislang war ihr Verbleib nur manuell nachvollziehbar. Das bedeutete: hoher Zeitaufwand, unvollständige Dokumentation und aufwendige Rückfragen per Telefon.
Ramona Gruber, verantwortlich für Application Support & Development Logistics bei Max Bögl, initiierte die Suche nach einer Trackinglösung, die Automatisierung, Robustheit und nahtlose Prozessintegration verbindet. Der entscheidende Impuls kam auf der LogiMAT 2023 – der Beginn der Partnerschaft mit Alps Alpine und Sensolus. Heute sind über 350 Innenladerpaletten mit Trackern ausgestattet. Das Ergebnis: verbesserte Auslastung, lückenlose Nachverfolgung und erhöhter Schutz vor Diebstahl.
Die positiven Erfahrungen führten schnell zur Skalierung in andere Unternehmensbereiche. Über 800 Tracker sind heute im Einsatz im Bereich Windenergie: Spezielle Transportgestelle für Bauteile von Windrädern werden während des Bauprozesses getrackt. Nach der Entladung wird das Gestell zusammengeklappt. Ein im Tracker integrierter Neigungssensor erkennt dies automatisch und meldet den veränderten Status an das System. Die Baustellenlogistik kann so die Rücktransporte der leeren Gestelle effizient planen und Lagerflächen zügig freigeben.
Auch im Bereich Energietrassen sind auf den kilometerlangen Leitungsbaustellen für Strom aus erneuerbaren Quellen rund 100 Tracker im Einsatz. Hier unterstützen sie die Lokalisierung von Maschinen, Materialcontainern oder Anbauteilen und reduzieren erheblich den Such- und Koordinationsaufwand auf den weitläufigen Baustellen.
Ein weiteres Tracker-Kontingent wird flexibel für temporär eingesetzte Assets verwendet, wie etwa Fertigteilelemente, Mietgeräte oder Baumaschinen. Projektbezogen montiert und nach Projektende wiederverwendet, schaffen sie maximale Flexibilität bei gleichzeitig hoher Transparenz.
- Ramona Gruber - Application Support & Development Logistics at Max Bögl
Auch auf Softwareseite überzeugt die Tracking-Plattform durch Vielseitigkeit: Je nach Bedarf greifen Unternehmensbereiche entweder direkt auf die Cloud-Lösung zu oder integrieren die Trackingdaten über eine API in bestehende Systeme, wie etwa ein internes Geoinformationssystem (GIS). Die präzise Definition von Geozonen sowie die Abbildung individueller Workflows und Dashboards ermöglichen fundierte Entscheidungen in Echtzeit. Durch die modulare Architektur der Plattform können auch zukünftige Anwendungsfälle integriert werden.
Neben technischer Exzellenz überzeugten insbesondere die lange Batterielaufzeit, die hohe Robustheit (IP 69, IK9) und die Netzabdeckung auch in schwierigen Umgebungen. Das „Tracking-as-a-Service“-Modell (TaaS), bestehend aus Hardware, Cloud-Plattform und Service, passt ideal in die Digitalstrategie von Max Bögl. Es erlaubt die Umsetzung maßgeschneiderter Lösungen für unterschiedlichste Anwendungsfälle.
Was die Partnerschaft besonders auszeichnet: Verlässlichkeit, Innovationskraft und ein gemeinsames Ziel.
- Ramona Gruber - Application Support & Development Logistics at Max Bögl
Heute sind bei Max Bögl über 1.250 Tracker im täglichen Einsatz – Tendenz steigend. Neue Anwendungsbereiche werden bereits erprobt. Die Zusammenarbeit zeigt: Digitale Transparenz ist nicht nur möglich, sondern bringt echten Mehrwert in den Bereichen Effizienz, Qualität und Steuerbarkeit der Bauprozesse.
Automatisierte Logistikplanung für 500+ Transportgestelle, Eliminierung von Telefonanfragen, Verhinderung unbefugter Speditionslagerung und Reduzierung von Überkapazitäten im Bestand.
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