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Der europäische Spezialist für IoT-Tracking präsentiert sein Flaggschiff TRACK 1105, gibt einen ersten Einblick in die kommende ATEX- und IECEx-zertifizierte Variante und veranschaulicht, wie KI die dialogbasierte Nutzung von Asset-Daten ermöglicht.
Sensolus, der europäische Spezialist für IoT-Tracking von nicht-stromversorgten Industrie-Assets, stellt seine Lösungen für mehr Asset-Transparenz auf der IAA Transportation 2026 vor (Halle 12, Stand D04). Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das Flaggschiff TRACK 1105: ein intelligenter, batteriebetriebener Tracker, der speziell für nicht-stromversorgte Ladungsträger entwickelt wurde. Darüber hinaus gewährt Sensolus erstmals einen Blick auf den kommenden TRACK 1105 EX für gefährliche und explosionsgefährdete Umgebungen und informiert über seine bereits verfügbaren KI-Funktionen.
Der TRACK 1105 wird direkt an austauschbaren, nicht-angetriebenen Ladungsträgern wie Trailern, Tankcontainern, Intermediate Bulk Containern (IBCs) und Mehrwegtransportverpackungen angebracht. Der batteriebetriebene Tracker kommt ohne Verkabelung aus, optimiert seinen Energieverbrauch selbstständig und verlängert dadurch die Batterielaufzeit. Er wechselt automatisch zwischen den jeweils geeigneten Lokalisierungstechnologien – je nachdem, ob sich ein Asset im Innen- oder Außenbereich befindet. Eine manuelle Konfiguration ist dafür nicht erforderlich. So behalten Unternehmen ihre Ladungsträger auch dann im Blick, wenn diese zwischen Eigentümern, Standorten und Produktionsstätten wechseln.
- Kristoff Van Rattinghe, CEO von Sensolus
„Die meisten Unternehmen können sagen, wo sich ihre Lkw befinden, jedoch nicht, wo ihre Trailer, Container oder Mehrwegverpackungen sind, sobald diese die Laderampe verlassen haben. Pünktlich, unbeschädigt und unter Einhaltung aller Vorschriften zu liefern, setzt Transparenz in deutlich weiter vorgelagerten Prozessen voraus, als vielen bewusst ist.“
Die Lösung richtet sich insbesondere an Straßentransport- und Logistikunternehmen, die große Trailerflotten in regionalen und kontinentalen Netzwerken betreiben, sowie an Industrieunternehmen, OEMs und Zulieferer, die Mehrwegtransportverpackungen, Werkzeuge und andere Assets zwischen Standorten und entlang der Produktionsprozesse nachverfolgen.
Nicht-stromversorgte Betriebsmittel bleiben in Transport, Logistik und industriellen Prozessen häufig ein blinder Fleck. Sensolus schätzt, dass jährlich etwa drei bis fünf Prozent dieser Betriebsmittel verlegt werden oder verloren gehen. Mehr Transparenz kann die Auslastung bestehender Assets um bis zu 20 Prozent erhöhen und den Bedarf an zusätzlichen Betriebsmitteln reduzieren. Projekte des IoT-Tracking-Spezialisten amortisieren sich in der Regel innerhalb von eineinhalb bis zweieinhalb Jahren.
Auf der IAA Transportation bietet Sensolus einen ersten Ausblick auf den TRACK 1105 EX. Die kommende Variante basiert auf derselben Smart-Tracker-Technologie wie der TRACK 1105 und ist zusätzlich für den Einsatz in gefährlichen und explosionsgefährdeten Bereichen zertifiziert.
Die Markteinführung des TRACK 1105 EX ist für Anfang 2027 geplant. Der Tracker soll sowohl über eine ATEX-Zertifizierung für Europa als auch über eine IECEx-Zertifizierung für internationale Märkte verfügen. Er ist für Assets konzipiert, die in gasexplosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 oder staubexplosionsgefährdeten Bereichen der Zone 21 eingesetzt werden oder diese regelmäßig passieren.
Mögliche Anwendungen im Straßentransport und in der Logistik umfassen Tankcontainer, nach UN 31A/Y zertifizierte Intermediate Bulk Container (IBCs), Gefahrgut- und Abfallcontainer sowie weitere Assets, die in klassifizierten Bereichen wie Tankverladestationen oder Kraftstoffterminals zum Einsatz kommen oder diese regelmäßig durchlaufen.
Die Lösung ist zudem für industrielle Produktionsumgebungen vorgesehen, darunter chemische und pharmazeutische Produktionsanlagen sowie Lackierbereiche in der Automobilfertigung. Typische Assets sind Mehrwegtransportverpackungen, Ladungsträger, Werkzeuge und Bauteile.
Die neue Lösung steht im Mittelpunkt der Sensolus Pressekonferenz am offiziellen Pressetag der IAA Transportation 2026. Unter dem Titel „Keine Umgebung zu anspruchsvoll: Sensolus präsentiert ATEX-zertifiziertes Asset Tracking“ findet die Pressekonferenz am 14. September um 12:20 Uhr am Sensolus Stand D04 in Halle 12 statt.
Sensolus verdeutlicht zudem, wie KI die Interaktion von Unternehmen mit ihren Asset-Daten verändert. Bereits heute bietet das Unternehmen eine KI-Lösung, die Asset-Tracking-Daten im Dialog nutzbar macht. Anstatt Dashboards und Berichte zu durchsuchen, können Nutzer:innen in natürlicher Sprache Fragen zu ihren Assets stellen.
- Kristoff Van Rattinghe, CEO of Sensolus
„Die Daten bilden die Grundlage, KI übernimmt die Übersetzung. Menschen können in ihren eigenen Worten nach den Informationen fragen, die für ihre Arbeit relevant sind, und erhalten die Antwort auf die gleiche Weise.“
Dieser Ansatz erweitert das Asset Tracking über einzelne Standortmeldungen hinaus. Im Laufe der Zeit schaffen die Daten Transparenz über die Bewegungs- und Nutzungsmuster von Assets entlang der Transport- und Produktionsprozesse.
„Asset Tracking entwickelt sich von einem Gerät, das einen Standort meldet, zu einer Datengrundlage, auf der andere Systeme und zunehmend auch KI aufbauen können“, ergänzt Van Rattinghe. „Zu wissen, wo sich Dinge befinden, ist der Ausgangspunkt. Der eigentliche Mehrwert entsteht mit der Zeit, wenn Unternehmen Transparenz über ihre Abläufe gewinnen und verstehen, wie sich ihre Assets tatsächlich bewegen und wie sie genutzt werden. Was man nicht sehen kann, kann man nicht steuern – und je früher Unternehmen Transparenz über ihre nicht-stromversorgten Assets schaffen, desto schneller zahlt sich die Investition aus.“
Sensolus wird die IAA Transportation nutzen, um mit Straßentransport- und Logistikunternehmen, die große Trailerflotten betreiben, mit Industrieunternehmen, die Mehrweg-Assets verwalten, sowie mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen, die Equipment für den Gefahrguttransport vermieten. Auch die Sensolus-Partner UES, Multicom System, Hyprint und GS Fleet werden auf der Messe vertreten sein und gemeinsame Gespräche mit Medien- und Branchenvertretern ermöglichen.
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